Die „Hamburger Nachrichten“ wurden gegründet 1792. Vereinigt 1814 mit dem 1673 gegründeten „Relations-Courier“, der ältesten Zeitung
Hamburgs, 1934 vereinigt mit dem 1731 gegründeten „Hamburgischen Correspondenten“.
Verboten 1939. - Vormals: Hermann’s Erben, Dr. Hermann Hartmeyer. - Neuherausgabe von Dipl.-Ing. Gerhard Helzel.Die Zeitung erscheint vierteljährlich.
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823. Hafengeburtstag:
13.5.2012. - Zum größten maritimen Volksfest der Welt kamen schätzungsweise 1,5 Millionen Besucher. Bei stürmischem, aber meist sonnigem Wetter verwandelte sich die Gegend um die Landungsbrücken in einen „Rummel“ mit vielen Buden ähnlich dem Hamburger „Dom“. Günter Grass kämpft mit Worten 5. April 2012 Günter Grass, Literaturnobelpreisträger, hat sich nun mit einem „Gedicht“ unter der Überschrift „Was gesagt werden muß“ zu Wort gemeldet, welches in der „Süddeutschen Zeitung“ abgedruckt wurde. Darin will er auf bisher verschwiegene, aber gewichtige Tatsachen, die bei vielen nicht richtig verstanden seien, hinweisen, besonders auf die Gefahren eines militärischen Erstschlages gegen den Iran. Seine These: Israel habe Atomwaffen, die außerhalb jeder Kontrolle seien. Damit könnte Israel den Iran vernichten, oder es könnte ein Flächenbrand entstehen, wenn Israel zu einem Präventivschlag ausholte. Daher tadelt er auch die Auslieferung eines weiteren deutschen U-Bootes an Israel. Das Gedicht, das eher
ein Prosaartikel ist, fängt so an: Warum schweige ich, verschweige zu lange, Es ist das behauptete Recht auf den Erstschlag, Günter Grass Dies „Gedicht“ ist zwar zum Teil einseitig, weil es die Bedrohung Israels durch den Iran gar nicht erwähnt; es wurde daher besonders von der CDU, Israel und deutschen Juden heftig angegriffen, wobei ihm - besonders für einen linken Schriftsteller schwer nachvollziehbar - Antisemitismus vorgeworfen wird. Wie jedoch Grass in einem Interview in seinem Wohnort Behlendorf bei Lübeck mit der Deutschen Presse-Agentur, geführt von Tom Burow, klarstellte, hatte er nicht die Absicht, die schon allen bekannten und häufig genannten feindlichen Absichten des Iran gegen Israel zu wiederholen und konzentrierte sich auf Neues, was seiner Meinung nach in der öffentlichen Diskussion unterdrückt werde. Grass bezeichnet in dem Interview die Vorwürfe gegen ihn als Kampagne. Was er in den Medien erlebe, sei eine „fast gleichgeschalteten Presse“. „Es kommen keine Gegenstimmen vor“, sagte der Schriftsteller. Es falle ein „Nicht-Einlassen“ auf die Fakten auf. Sich einzulassen bedeute die Fakten widerlegen zu müssen. Das hätten seine Kritiker nicht getan. Daher verlangt er „weniger Gleichschaltung der Presse, mehr journalistische Unabhängigkeit und Freiheit“. In dem Interview mahnte Grass: „Sollte Israel - vermutlich mit sogenannten normalen, konventionellen Bomben und Sprengköpfen - Irans Atomanlagen angreifen, könnte das zum Dritten Weltkrieg führen.“ Auffallend sei aber die unterschiedliche öffentliche Reaktion, denn er bekomme in vielen E-Briefen auch Lob. Auch der Literatur-Kritiker Denis Scheck, welcher Grass kennt, lobte ihn: „Günter Grass wird auf Dauer Recht behalten.“ Ich meine, Pressefreiheit ist auch immer die Meinung des Andersdenkenden! Joachim Gauck soll neuer Bundespräsident werden 20. Februar 2012 Joachim Gauck, parteiloser Theologe, soll neuer Bundespräsident werden. Darauf haben sich Regierung und Opposition ganz überraschend geeinigt. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) gab nach einer dramatischen Auseinandersetzung zwischen den Koalitionspartnern Union und FDP den Widerstand gegen Gauck auf und stellte ihn am 19. Februar abends als Kandidaten von CDU, CSU, FDP, SPD und Grünen vor. Gauck nannte das Werben um Vertrauen in die Demokratie als sein Hauptziel. Er zeigte sich erfreut über die Nominierung, aber auch bescheiden. Er sagte, er wolle sich dafür stark machen, „daß die Menschen in diesem Land wieder lernen, daß sie in einem guten Land leben, das sie lieben können“. Er lade die Bürger ein, Verantwortung zu übernehmen und nicht nur Zuschauer zu sein. Zugleich betonte Gauck, er sei kein fehlerloser Mensch.Gauck nannte das Werben um Vertrauen in die Demokratie als sein Hauptziel. Israel ohne Freunde? 28. September 2011 Kaum haben die Freunde
Israels zu Verhandlungen geraten, schon beschließt die
Israelische Regierung den Bau weiterer 1100 Wohnungen im
Ostteils Jerusalems. SPD Wandsbek
für Stadtbahn 17. Juni 2011 Im Koalitionsvertrag
zwischen SPD und GAL im Bezirk Wandsbek heißt es: „Die
Einführung einer Stadtbahn ist für uns nach wie vor
erstrebenswert“. Hamburg droht EU-Strafe Die Brüsseler EU-Kommissiion hat wegen viel zu hoher Stickoxid-Werte in Hamburg ein Vertragsverletzungs-Verfahren gegen die Hansestadt eingeleitet. Es könnte zu einer Millionenstrafe für Hamburg kommen. Da in Hamburg die Meßwerte für Stickstoffdioxid weit über den Grenzwerten der EU liegen, muß man damit rechnen, daß Hamburg für die Politik der jetzigen SPD, die Stadtbahn und Umweltzone abgehnt hat, bestraft wird. Und das in diesem Jahre, wo Hamburg europäische Umwelthauptstadt 2011 ist! Der Autoverkehr ist in der Stadt Hauptverursacher für Stickstoffdioxid. In Hamburg liegen die Stickstoffdioxidwerte teilweise bei ca. 80 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft statt erlaubter 40 Mikrogramm. Zwar kann Hamburg eine Fristverlängerung bei der EU beantragen, aber sogar die Umweltbehörde hält es für „unwahrscheinlich“, daß diese gewährt würde. GAL-Fraktionschef Jens Kerstan greift daher die Umweltpolitik des Hamburger Bürgermeisters an und meint: „Daß ausgerechnet der Umwelthauptstadt Hamburg ein solches Verfahren bevorsteht, ist mehr als peinlich“. Dadurch werde klar, wie „kurzsichtig die umweltpolitischen Entscheidungen" des SPD-Senates seien. So habe die grüne Umweltsenatorin Anja Hajduk „zumindest an konkreten Maßnahmen wie Stadtbahn, Umweltzone und Parkraumbewirtschaftung gearbeitet“, um der EU-Richtlinie gerecht zu werden. Kerstan: „Durch Streichen dieser Maßnahmen hat der Bürgermeister Hamburg in eine Sackgasse manövriert“. Auch der Leiter des Hamburger Naturschutzbundes BUND, Manfred Braasch, tadelt den Bürgermeister: „Europa hat Vorgaben für Luftschadstoffe gemacht, um die Gesundheit der Bürger zu schützen. Mit der Beerdigung wichtiger Instrumente wie Umweltzone, City-Maut oder Stadtbahn ist Olaf Scholz in eine offene Konfrontation mit der Europäischen Luftreinhaltepolitik gegangen.“ EHEC-Erreger:
Spanien leitet Untersuchung ein Erika Steinbach kritisiert Merkel Die Präsidentin des
Bundes der Vertriebenen, Erika Steinbach, kritisierte
Kanzlerin Angela Merkel wegen ihrer klaren Distanzierung
vom umstrittenen Bundesbankvorstandsmitglied Thilo
Sarrazin. Netanjahu bestimmt die Richtung Die ganze Frage, ob
endlich eine Frieden zwischen den Palästinensern und
Israel zustandekommen wird, hängt am Friedenswillen der
Palästinenser und Israelis. Eigene Partei Thilo Sarrazins brächte 18 %! 5. 9. 2010 Unwetter
in Reichenau in Sachsen
Hamburger
Schulreform verhindert! Die Reformgegner in Hamburg haben gewonnen. Die sechsjährige Primarschule wird nicht eingeführt. Landesabstimmungsleiter Beiß sagte, 276.304 Bürger hätten sich für den Erhalt der vierjährigen Grundschule ausgesprochen. Für die Einführung der Primarschule stimmten dem vorläufigen Endergebnis zufolge nur 218.065 Bürger. Die Wahlbeteiligung lag bei ca. 39 %. Damit siegte die Initiative "Wir wollen lernen" gegen alle im Rathaus vertretenen Parteien und erteilte diesen einen Denkzettel. Die Propaganda der Bürgerschaft gegen die Initiative hat 200.000 Euro gekostet, die in den Sand gesetzt wurden. Hochbahn-Chef Günter Elste: Stadtbahn muß kommen! Am
Montagabend, 28. Juni, wurde nach 19.30 Uhr im Hamburg-Journal
ein Beitrag über den Anstieg der Fahrgastzahlen des HVV
in Hamburg gebracht. Dabei kam auch der Vorsitzende der
Hamburger Hochbahn, Günter Elste, zu Wort. Er nahm sehr
deutlich für die Stadtbahn Partei, betonte, daß man
ohne sie diese Zuwächse nicht mehr werde beherrschen
können, verglich die höhere Kapazität der Stadtbahn
mit der der Busse und betonte, daß man in Zukunft ohne
die Stadtbahn nicht auskommen werde. Ein sehr positiver
Bericht! Das Staatsarchiv Hamburg
„Die aus blauen Glasplatten gestaltete Fassade des Magazingebäudes soll die Assoziation eines Eisblockes wecken, in dem Spuren eines früheren Lebens überdauern können“, so liest man auf der Netzseite des Archivs. Mit seiner fensterlosen Fassade wirkt das Magazin auf manche, je nachdem, wie ein geheimnisvoller Schrein, auf romantischere Menschen jedoch wie ein etwas seelenloser, langweiliger und phantasieloser Würfel, bis auf eine Ausnahme: Es gibt nämlich eine Merkwürdigkeit, die man heute sonst an öffentlichen Gebäuden vergebens suchen würde: Auf zwei der mit blauer Keramik verkleideten Wände wurden drei historische Dokumente vergrößert aufgeduckt: in Frakturschrift in deutscher Sprache, und auf lateinisch ein mittelalterliches Dokument in gotischer Schrift.
Ältere Berichte: „Bezahlschranke“ bei Internetz-Zeitungen („paid content“) kann ausgetrickst werden! Unsere Zeitung muß
diesmal, da sie nicht so oft erscheinen kann, eine
Neuigkeit im Netz verbreiten: Endlich sind zahlreiche
Verlage dazu übergegangen, von Lesern ihrer im Internetz
befindlichen Artikel Geld zu verlangen. Diese „Bezahlschranke“
(englisch „paid content“) ist neuerdings auch in
Hamburgs größter Zeitung, dem „Hamburger Abendblatt“,
eingebaut. Ebenso in der „Berliner Morgenpost“. Doch
die Sache hat einen Haken: Man muß nur eine der Überschriften in Google eingeben, und dahiner „abendblatt“. Z. B. mit dem Artikel „Anschläge: mehr als 500 Autos in Hamburg und Berlin beschädigt“. Den Anfang davon gibt man ein in Google, mit einem Wortabstand, gefolgt von dem Zusatz „Abendblatt“: „anschläge: mehr als 500 abendblatt“. Großschreibung kann man weglassen. Oder man kopiert einfach die Überschrift in die Zwischenablage und setzt sie bei Google ein. Prompt kommt man auf den Artikel, ohne bezahlen zu müssen. Ebenso geht es bei der „Berliner Morgenpost“. Hier ersetzt man „Abendblatt“ durch „Morgenpost“. Ärgerlich: Betrüger mit "Phishing" gegen Internetz-Betreiber ! Die neueste Masche verrückter Geschäftemacher ist es, durch betrügerisch simulierte E-Briefe mit dem Absender seriöser Firmen (engl.: „Phishing“) an die Geheimdaten der Adressaten herankommen zu wollen. Dabei werden die Adressaten gebeten, eben mal Ihre Bankdaten mitzuteilen. Tut ein ahnungloser Adressat das, kann sein Konto geplündert werden. Die Absender, die in Rußland sitzen, werden hierbei immer dreister. Jetzt haben sie sogar das Firmenlogo und den Adreßkopf einer großen deutschen Internetz-Firma nachgemacht. Dumm nur, daß diese Russen nicht gut deutsch können, und daß wegen eines von Microsoft verursachten Fehlers statt deutsche Umlaute kyrillische Buchstaben in ihren E-Briefen vorkommen, so daß auch Laien die Unechtheit der E-Briefe merken. Reicht den Betrügern aber ihr Deutsch nicht, so versuchen sie es stattdessen mit etwas Englisch. Nur, das können diese Russen auch noch nicht so gut: Ihr neuester betrügerischer E-Brief trägt den Betreff: „Wichtige Massage (ü)ber Ihr Konto...“ Wenn englisch nur nicht so schwer wäre! Es sollte nämlich heißen: „message“ (Botschaft), nur, das kann der Betrüger nicht sehr und hat gedacht, daß wir es nicht merken! Ich kann da nur sagen: Nix gutt, nix Massage für mein Konto! Hochinteressante Vorträge in Hamburg über ungewöhnliche Themen, die sonst niemand behandelt, können Sie hören, wenn Sie die Vorträge der Forschungsgesellschaft Hamburger-Forum e.V. besuchen! |
Die neue Ausgabe in den
Bahnhofsbuchhandlungen von in den sonstigen Zeitschriftenläden. Die Titelseite gibt es hier zum Herunterladen: Mit vielen lesenswerten Berichten: Petersen für die Stadtbahn,
S. 1 Ausgabe 1/2011 Ausgabe 2/2010 Ausgabe 1/2010 Neu: Die HN sind nun auch in Dresden erhältlich! Wenn sie einmal nicht erhältlich sein sollte, wenden Sie sich bitte auch an den Herausgeber. Ausgabe 2/2009 Ausgabe 1/2009 Frühere Ausgaben der „Hamburger Nachrichten“ zum kostenlosen Herunterladen: Die „Hamburger Nachrichten“, Ausgabe von 1998, im PDF-Format, neue farbige Ausgabe 1 MB. Die „Hamburger Nachrichten“, Ausgabe von 1999, im PDF-Format, neue Ausgabe 780 kB. Verkaufsstellen der Hamburger Nachrichten: alle guten Zeitschriftenhandlungen sowie folgende Presse+Buch-Bahnhofsbuchhandlungen: HH-Hauptbahnhof,
Filiale Nr. 101, HH-Dammtor
Bhf., Nr. 110 HH-Altona
Fernb., Nr. 122 HH-Flughafen, Nr. 137 Stilke
HH-Harburg, Bahnhofshalle, Nr.111 Stilke
HH-Holstenstr. S-Bhf., Nr. 120 HH-Blankenese,
Nr. 124 Stilke
HH-Elbgaustr. S-Bhf., Nr. 125 Die Bergedorfer Filiale wurde leider geschlossen. Aus der Geschichte unserer Zeitung:
Das anstelle des Geschäftshauses
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